Die Rosenheim-Cops: Ein verschwundener Künstler, ein Bild voller Lügen und ein Mord, der im Atelier begann
Ein exzentrischer Maler wird als vermisst gemeldet – kurz darauf findet man ihn tot in seinem Atelier. Überall Leinwände, Farben, halbfertige Werke… und ein einziges Bild, das sorgsam verhängt wurde. Keine Einbruchsspuren, keine Verwüstung. Doch ein Pinselabdruck am falschen Ort lässt die Cops misstrauisch werden 🎨
Der Künstler stand kurz vor einer großen Ausstellung. Millionenwerte wurden im Stillen verhandelt. Seine Muse behauptet, nichts zu wissen, der Galerist spielt schockiert, und ein Student verschwindet plötzlich aus der Stadt. Jeder von ihnen hat ein Motiv – Ruhm, Geld oder verletzte Eitelkeit.
Das verhängte Bild wird zum Wendepunkt. Als Marie die Abdeckung vorsichtig entfernt, erkennt sie ein Porträt – nicht des Künstlers, sondern des Galeristen. Und nicht schmeichelhaft. Das Gemälde enthüllt eine Affäre, einen Betrug und eine absichtlich ruinierte Karriere. 🔥
Hansen bemerkt, dass Farbe unter den Fingernägeln des Opfers nicht zu seinen aktuellen Werken passt. Jemand zwang ihn, in der letzten Nacht zu malen – und der Streit eskalierte. Der Täter kehrte danach zurück, inszenierte Ruhe und ließ das Bild fast verschwinden.
Im Verhör bricht der Galerist schließlich zusammen. Der Mord war nicht geplant, sagt er – aber das Vertuschen schon. Er konnte nicht zulassen, dass das Bild seine glänzende Fassade zerstört.
Fall gelöst.
Und in Rosenheim lernt man wieder einmal: Kunst kann schön sein – aber die Wahrheit hinter ihr ist manchmal brandgefährlich.